Augenerkrankungen: Bindehautentzündung


Die Bindehaut ist eine Schleimhaut in der Augenhöhle. Sie besteht aus einem mehrschichtigen Zylinderepithel mit den sogenannten Becherzellen und dem Bindegewebe. Beim Lidschlag hat deine Bindehaut gemeinsam mit dem Tränenfilm die Aufgabe, die Tränenflüssigkeit über der Hornhaut zu verteilen, ohne diese zu verletzen. Die Bindehaut ermöglicht das reibungsfreie Gleiten deines Augapfels.

Kommt es zu einer Bindehautentzündung (Konjunktivitis), so klagen Betroffene häufig über juckende Augen. Es liegt eine Rötung der Bindehaut vor, die mit einer Sekretabsonderung einhergeht. Eine glasige Schwellung der Bindehaut ist bei genauerem Hinsehen feststellbar. Ebenso sind die Lider verklebt. Die Diagnose erfolgt mit Hilfe einer Spaltlampe, die den vorderen Teil des Augapfels beleuchtet (fokale Beleuchtung). Durch Fluoreszein können Risse in deiner Bindehaut sichtbar gemacht werden. Fluoreszein dient der Anfärbung und wird dazu verwendet, um Defekte sichtbar zu machen. Der Zell- bzw. Bindehautabstrich gibt letztlich Aufschluss darüber, welche Art der Infektion genau vorliegt.

Bindehautentzündungen können ansteckend sein

Eine gute Hygiene mindert die Ansteckungsgefahr

Augenärzte sprechen auch von einer Konjunktivitis

Verzichte auf "Hausmittel". Dein Arzt informiert dich über Therapien

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Die chronische und die akute Bindehautentzündung

Neben der akuten Form der Bindehautentzündung gibt es auch die chronische Form. Von einer chronischen Bindehautentzündung spricht man, wenn die Beschwerden über vier Wochen anhalten. Ausgelöst werden Bindehautentzündungen durch Infektionen oder nichtinfektiöse Ursachen. Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten oder aber Allergien können mögliche Gründe für eine Entzündung sein.

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Mögliche Beschwerden einer Bindehautentzündung:

Juckreiz, Lichtscheu, Fremdkörpergefühl, Brennen oder Druck, Du klagst über Lidkrämpfe. Die Ursachen einer Bindehautentzündung können vielfältig sein. Ebenso die Diagnose.

Bakterielle Entzündungen der Bindehaut treten sehr häufig auf. Antibiotika können bei der Behandlung helfen. Wichtig ist, dass das eitrige Sekret, das von deinem äuge abgesondert wird, entfernt wird. Nur so kann das Antibiotikum bestmöglich wirken. Möglich ist ebenso die Gabe von Antibiotika und Kortison. Die Beschwerden können so schnell reduziert werden; eine regelmäßige Befundkontrolle wird vorausgesetzt. Die Kombinationstherapie eignet sich jedoch nicht immer. Achte darauf, welche Therapie dir deine Ärztin bzw. dein Arzt empfiehlt und dass du dich an ihren / seinen Rat hältst.

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Eine der häufigsten Diagnosen von Augenärzten

Nichtinfektiöse Bindehautentzündungen können durch physikalische oder mechanische Einflussfaktoren ausgelöst worden sein. Unter anderem sind Beschwerden wie ein Fremdkörpergefühl, Juckreiz oder Brennen zu verzeichnen. Die Therapiemöglichkeiten richten sich danach, welche auslösenden Faktoren vorliegen.

Bindehautentzündungen zählen zu den häufigsten Diagnosen, die von Augenärzten in Deutschland gestellt werden. Hast du dich bereits mit der Frage auseinandergesetzt, ob es sich möglicherweise um einen Tumor der Bindehaut handeln könnte, so kontaktiere bitte möglichst zeitnah deinen Augenarzt. Bösartige Bindehauttumoren treten meist zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr auf. Sie sind sehr selten. Deine Ärztin / dein Arzt kennt dich am besten. Du bist für die Untersuchung vor Ort und die Diagnose kann ggf. direkt gestellt werden. Es macht in einem solchen Fall wenig Sinn, sich über Dr. Google und das Internet verrückt zu machen. Sicher findest du auch Informationen zu dem Thema. Gut informiert kannst du so in das Gespräch gehen. Beachte jedoch, dass dein Arzt zu einer ganz anderen Diagnose kommen kann als deine, die du mit Hilfe des Internets gestellt hast. Denn dafür gibt es schließlich die spezialisierten Ophthalmologen. Sowohl in niedergelassenen Praxen, als auch in Gesundheitszentren und Kliniken.

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