Augenerkrankungen: Diabetische Retinopathie


Die diabetische Retinopathie zählt zur Gruppe der vaskulären Netzhauterkrankungen. Hierbei handelt es sich um eine Gefäßerkrankung, durch die es zum Verschluss kommt. Betroffen können zentrale Gefäße, wie die Zentralvene, aber auch venöse Nebengefäße sein. Wie kardiovaskuläre Erkrankungen, hierzu zählen zum Beispiel Diabetes mellitus oder Bluthochdruck, verläuft auch die diabetische Retinopathie schleichend.

In Europa und Nordamerika ist die diabetische Retinopathie die häufigste Erblindungsursache im erwerbsfährigen Alter. Im Alter zwischen 20 und 65 Jahren ist eine besonders hohe Anzahl an Diagnosen festzustellen. Forscher und Wissenschaftler betrachten das Thema seit einigen Jahren mit großen Bedenken. Denn aufgrund eines gesteigerten Lebensstandards ernährt sich unsere Gesellschaft immer fett- und kohlenhydratreicher. Dabei steigt die Lebenserwartung sowohl bei uns als auch in Entwicklungsländern. Die Folge: auch hier ist aufgrund einer erhöhten Lebenserwartung von einem Anstieg der Erblidnungsdiagnosen auszugehen.

Häufigste Erblidnungsursache in Europa und Nordamerika.

Bei der Erkrankung kann sich deine Sehleistung irreversibel vermindern.

90% aller Diabetiker bekommen die Diagnose nach 20 Jahren gestellt.

Kontrolliere regelmäßig deinen Blutzucker. Behalte den Überblick.

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Erkrankungsdauer und Stoffwechsel

Es ist nicht nur dein Ernährungsverhalten, das dafür verantwortlich ist, ob sich bei dir eine diabetische Retinopathie entwickeln kann. Auch die Erkrankungsdauer spielt eine entscheidende Rolle. Nach einer Zeitdauer von 20 Jahren mit der Diagnose Diabetes sind Gefäßveränderungen bei 90% aller Diabetiker feststellbar. Bei Typ-1-Diabetikern tritt nach nach fünf Jahren Krankheitsdauer bei 20 bis 25% eine diabetische Retinopathie auf; bei Typ-2-Diabetikern bei 30%. Nach 20 Jahren mit der Diabetes-Diagnose tritt sie bei bereits bei 50 bis 80% der Betroffenen auf.

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Moderne Prophylaxe und Behandlungsmöglichkeiten

Die Wahrscheinlichkeit eines schweren Sehverlustes ist aufgrund guter Therapiemöglichkeiten geringer als 5%. Die diabetische Retinopathie kann gut behandelt werden, wenn bereits vor der Entstehung eine regelmäßige stadiengerechte Therapie erfolgt. Wichtig sind regelmäßige Gefäßuntersuchungen. Die moderne Ophthalmologie ist somit in der Lage die Diagnose diabetsiche Retinopathie deutlich zu minimieren.

Zur Entstehung der diabetischen Retinopathie kommt es in erster Linie aufgrund einer schlechten Blutzuckerkontrolle. Hier bist du gefragt! Kontrolliere deinen Blutzucker und informiere dich über deine Insulintherapie. Auch arterielle Erkrankungen oder das Rauchen können zusätzliche Risikofaktoren sein, die die Entstehung begünstigen. Auch in der Schwangerschaft kann das Risiko erhöht sein.

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Gefäßerkrankung deiner Netzhaut

Es kommt zu einer Erkrankung der kleinen Blutgefäße. Dein Augenarzt spricht in diesem Fall von der Mikroangiopathie. Eine mit der Krankheit einhergehende Visusminderung kann nicht mehr umgekehrt oder aufgehalten werden. Die Visusminderung lässt sich nicht mehr korrigieren. Zudem kommt es zu einer vermehrten Blendempfindlichkeit. Diese ist auf Lichtstreuungen in der ödematösen Netzhaut zurückzuführen. Die Diagnose der diabetische Retinopathie erfolgt mit Hilfe der Fluoreszenzangiografie sowie der optischen Kohärenztomografie. Sie liefern wichtige Informationen über den weiteren Therapieverlauf.

Auch deine Augen können betroffen sein. Da das Blutgefäßsystem des Auges leicht einsehbar ist, übernimmt es in gewisser Weise die Aufgabe eines Spiegels. Hierüber können somit wichtige Warnsignale für den weiteren Therapieverlauf gewonnen werden. Je besser dein Blutzucker, gemessen am HbA1c-Wert, eingestellt ist, desto später kommt es zum Auftreten der diabetischen Retinopathie. Die medikamentöse Therapie ist bisher nicht möglich, es stehen jedoch Injektionstherapien zur Verfügung, die die diabetische Retinopathie aufhalten können. Eine weitere Therapieöglichkeit kann die Laserkoagulation sein. Deine Augenärztin bzw. dein Augenarzt geben dir weitere Informationen über die Therapiemöglichkeit, die für dich am besten ist.

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