Augenerkrankungen: Grüner Star


Grüner Star, oder auch Glaukom genannt, ist eine Augenerkrankung, die zu einem Verlust deiner Nervenfaser führt. Der Begriff beschreibt ein blau-grünliches Schimmern der Iris sowie den starren Blick eines erblindeten Auges. Der medizinische Fachbegriff Glaukom kommt aus dem griechischen und ist mit „glänzend, hell, leuchtend“ zu übersetzen.

Es handelt sich um einen Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Augenerkrankungen. Dein Sehnerv (Servus opticus) und die lichtempfindliche Netzhaut (Retina) können geschädigt werden. Im fortgeschrittenen Stadium des Grünen Stars kann es zu einer immer weiteren Aushöhlung deiner Papille kommen. Die Folge sind Gesichtsfeldausfälle (Skotome), die letztlich bis zu einer Erblindung reichen können. Meist tritt der Grüne Star ab einem Alter von 40 Jahren auf. Mit zunehmendem Lebensalter steigt auch die Häufigkeit der Diagnosen. Betroffene können an einem erhöhten Augeninnendruck leiden, der in 10% der Fälle zu einer Erblindung führen kann. Doch auch bei einem normalen Augeninnendruck können Patienten von einem Glaukom betroffen sein.

Deine Netzhaut oder dein Sehnerv können geschädigt sein

Der Grüne Star zählt weltweit zu den häufigsten Erblindungsursachen

Gesichtsfeldausfälle zählen zu den typischen Symptomen

Das Kammerwasser muss aus dem Auge richtig abfließen können

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Grüner Star: Entstehung und Ursachen

Kommt es zum grünen Star, so liegt häufig ein erhöhter Druck im Augapfel vor (erhöhter Augeninnendruck = okuläre Hypertension). Der Druck im Inneren des Augapfels resultiert aus einer Anhäufung an Kammerwasser. Normalerweise herrscht ein Gleichgewicht zwischen neu produziertem und abgeflossenem Kammerwasser. Der Augeninnendruck ist dadurch relativ konstant. Wird nun jedoch mehr Kammerwasser gebildet als über das Abflusssystem abgeleitet werden kann, so erhöht sich der Augeninnendruck.

Auch für die weiteren Funktionen deines Auges ist das Kammerwasser von Bedeutung. Es beinhaltet Sauerstoff und Nährstoffe. Sie werden an die Linse und die Hornhaut transportiert. Denn Linse und Hornhaut besitzen keine eigenen Blutgefäße; Nährstoffe und Sauerstoff werden hier aber dringend benötigt. Die Transportfunktion ist daher eine wichtige Aufgabe des Kammerwassers. Dein Auge kann nur dann richtig funktionieren, wenn der Ablauf und die Neubildung des Kammerwassers ausgeglichen sind. Steigt der Augeninnendruck, so kann es zu einem Glaukom kommen.

Diagnostiziert dein Augenarzt keinen erhöhten Augeninnendruck ist es trotzdem möglich, dass ein Glaukom vorliegt. Hier spricht der Arzt von einem Normaldruckglaukom. Trotz des normalen Augendruckes können Schäden am Sehnerv eintreten. Alter, Durchblutungsstörungen und Schädigungen deiner Gefäße können dazu beitragen, dass hier die Diagnose Grüner Star getroffen wird.

Um Gewissheit zu haben, ob ein Grüner Star vorliegt, ist somit nicht nur die Messung deines Augeninnendruckes wichtig. Auch die Untersuchung deines Sehnerven auf mögliche Schäden ist wichtig.

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Symptome, Anzeichen und Auswirkungen

Zu den typischen Symptomen, die mit dem Grauen Star einhergehen, zählen Sehstörungen, die auch Gesichtsfeldausfälle genannt werden. Deine Blutversorgung und die Versorgung der Nervenzellen mit wichtigen Nährstoffen ist gestört. Wird der Graue Star unzureichend oder nicht behandelt, so kann er zum Verlust des ganzen Sehvermögens führen.

Häufig wird das Glaukom von Betroffenen gar nicht erst bemerkt. Es gibt keine Schmerzen und auch Sehstörungen sind nicht vorhanden. Einen Grund den Augenarzt aufzusuchen gibt es erst einmal nicht. Mit der Zeit kommt es jedoch immer mehr zu einer Einengung des Gesichtsfeldes. Auch diese wird von Betroffenen meist nicht wirklich wahrgenommen. Nur durch eine Gesichtsfelduntersuchung bei deinem Ophthalmologen kann diagnostiziert werden, ob ein Grauer Star vorliegt.

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Das Alter spielt eine Rolle

Mit zunehmendem Alter ist es daher wichtig seinen Augenarzt regelmäßig aufzusuchen. Oft sind es Routineuntersuchungen, die auf einen Glaukom-Befund hinweisen können. Wurde der Grüne Star nicht diagnostiziert, so ist eine Folgeuntersuchung zu einem späteren Zeitpunkt ratsam. Denn auch zwei Jahre später kann es durchaus möglich sein, dass sich der Graue Star langsam beginnt zu entwickeln.

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