Haut- und Geschlechtskrankheiten


Eine Hautkrankheit oder Hauterkrankung (medizinische Bezeichnungen: Dermatose, Dermatopathie, Dermopathie) ist eine Erkrankung der Haut. Hautkrankheiten werden insbesondere von einem Dermatologen (Hautarzt) behandelt. Auch Erkrankungen der Hautanhangsgebilde (Haare, Nägel, Talg- und Schweißdrüsen) werden zu den Hautkrankheiten gezählt, da diese auch als Adnexorgane bezeichneten Strukturen epidermaler Abstammung sind, auch wenn sie zum Teil tief in der Dermis liegen.

Dermatologen behandeln an einigen Zentren auch AIDS, als Venerologen auch die klassischen Geschlechtskrankheiten wie die Syphilis, da sich diese Erkrankungen auch an der Haut manifestieren, allerdings keine Hauterkrankungen im eigentlichen Sinn darstellen. Andererseits werden auch Erkrankungen aus dem Bereich der Phlebologie oder Angiologie mit den dadurch entstehenden Hautsymptomen wie dem Ulcus cruris hier eingeordnet. Kein anderes Organ des menschlichen Körpers weist eine so hohe Zahl an krankhaften Veränderungen auf wie die Haut, da die Haut u. a. als Grenzorgan des menschlichen und tierischen Körpers vielfältigsten Einflüssen von innen und von außen ausgesetzt ist.

Sexuell übertragbare Erkrankungen, im Deutschen auch englisch STD (sexually transmitted diseases) oder STI (sexually transmitted infections) genannt, sind jene Krankheiten, die auch oder hauptsächlich durch den Geschlechtsverkehr übertragen werden können. Sie können von Viren, Bakterien, Pilzen, Protozoen und parasitischen Arthropoden verursacht werden.

Geschlechtskrankheiten oder Venerische Krankheiten (englisch VD (venereal disease)) im engeren Sinn oder Venerea (Wortherkunft siehe Venerologie) werden nur durch Geschlechtsverkehr übertragen. Es gibt sie beim Menschen und bei Tieren. Bei Tieren werden sie tiermedizinische Deckseuchen genannt. Für sexuell übertragbare Erkrankungen besteht bzw. bestand für die behandelnden Ärzte eine gesetzliche Meldepflicht an die zuständige Behörde (Gesundheitsamt bzw. Veterinäramt). In der Humanmedizin wird lediglich das Auftreten des Krankheitsfalles gemeldet jedoch nicht der Name der erkrankten Person, denn die Patientenakte unterliegt in jedem Falle dem Datenschutz. Die als solche erst seit dem Ende des 15. Jahrhunderts in Europa in größerem Umfang beachteten „klassischen Geschlechtskrankheiten“ (Syphilis, Gonorrhoe, Ulcus molle und Lymphogranuloma venereum) hatten bis vor kurzem nur mehr geringe Bedeutung, da sie selten geworden waren. Neuerdings mehren sich die Erkrankungsfälle wieder.

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