Diagnose ADPKD


Kennst du die autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung, kurz ADPKD? Nein? Kein Wunder. Denn die vererbbare Nierenerkrankung ist in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt – und das, obwohl sie überaus häufig ist. In Deutschland leben zusammen mehr Menschen mit Zystennieren, als Menschen mit Mukoviszidose, Muskelschwund (Muskeldystrophie), der Bluterkrankheit (Hämophilie), dem Down-Syndrom, der Sichelzellanämie und der Huntington-Krankheit. Betroffen sind von der Diagnose ADPKD etwa 50.000 Personen in Deutschland. Weltweit leiden schätzungsweise zehn bis zwölf Millionen Menschen unter ADPKD, einer Form der sogenannten Zystennieren.

Die ADPKD führt zunächst schleichend und oftmals lange unerkannt, später spürbar für den Patienten bis hin zum Versagen der Nieren. Bei dieser chronischen, stark lebensbeeinträchtigenden Erkrankung bilden sich immer mehr flüssigkeitsgefüllte Bläschen, sogenannte Zysten, in den Nieren. Da die Zysten immer mehr werden und auch immer mehr Flüssigkeit aufnehmen, werden die Nieren immer größer. Die Zysten zerstören zunehmend das Gewebe der Niere, sodass die Nieren immer schlechter arbeiten. Neben den Nieren können aber auch andere Organe im Rahmen der ADPKD in Mitleidenschaft gezogen werden, wie zum Beispiel die Leber. Weitere Informationen über die Diagnose ADPKD für dich im Video.

ADPKD: autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung

Es handelt sich um eine vererbbare Nierenerkrankung

Die Diagnose ist in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt

ADPKD | Autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung

 
 

Zystennieren sind eine häufige, aber unbekannte Erbkrankheit

Die Zysten zerstören zunehmend das Gewebe der Niere, sodass die Nieren immer schlechter arbeiten. Häufig wird schon vor dem 60. Lebensjahr eine Dialyse, also eine Blutwäsche, oder sogar eine Nierentransplantation nötig. Neben den Nieren können aber auch andere Organe im Rahmen der ADPKD in Mitleidenschaft gezogen werden, wie zum Beispiel die Leber.

Nieren | Allgemeines Wissen

 
 
Die ADPKD ist eine dominant vererbte Erkrankung, d. h. ein Elternteil gibt die Krankheit mit einer 50-prozentigen Wahrscheinlichkeit an sein Kind weiter. Daher kann die Krankheitsgeschichte der Familie einen ersten Hinweis auf das Vorliegen von Zystennieren geben, wenn erste Symptome wie hoher Blutdruck, häufige Harnwegsinfektionen, Schmerzen und Blut im Urin auftreten. Die Diagnose wird zumeist erst im Alter von 30 Jahren festgestellt, da häufig erst dann die Größe und Anzahl der Zysten für Probleme sorgen. Die ADPKD ist bisher nicht heilbar. Für mögliche Therapieoptionen sollte sich Betroffene frühzeitig an einen Nierenspezialisten (Nephrologen) wenden.

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Die Zysten zerstören zunehmend das Gewebe der Niere, sodass die Nieren immer schlechter arbeiten. Die Diagnose wird zumeist erst im Alter von 30 Jahren festgestellt, da häufig erst dann die Größe und Anzahl der Zysten für Beeinträchtigungen sorgen. Häufig ist bereits vor dem 60. Lebensjahr eine Dialyse, also eine Blutwäsche, oder sogar eine Nierentransplantation notwendig. Neben den Nieren können aber auch andere Organe im Rahmen der ADPKD in Mitleidenschaft gezogen werden, wie zum Beispiel die Leber.

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